Arbeitspakete im Überblick
Das Projekt GRiNS ist in sieben Arbeitspakete (AP) gegliedert, die aufeinander aufbauen und die gesamte Wertschöpfungskette von der Bedarfserhebung über die Entwicklung und Erprobung bis hin zum Transfer abdecken.
AP 1 – Bedarfserhebung und Anforderungsanalyse
Im ersten Arbeitspaket werden die konkreten Qualifizierungsbedarfe von KMU im Bausektor systematisch erhoben. Durch Befragungen, Interviews und Workshops mit Unternehmen, Ausbildenden und Fachkräften entsteht ein differenziertes Bild der bestehenden Kompetenzlücken im Bereich nachhaltiges Bauen.
AP 2 – Kompetenzmodellierung und didaktisches Rahmenkonzept
Aufbauend auf den Ergebnissen der Bedarfserhebung wird ein Kompetenzmodell für nachhaltiges Bauen entwickelt. Dieses bildet die Grundlage für ein didaktisches Rahmenkonzept, das die Struktur und Methodik der Weiterbildungsmodule definiert.
AP 3 – Entwicklung der Weiterbildungsmodule
In diesem Arbeitspaket werden die konkreten Weiterbildungsmodule entwickelt. Diese sind modular aufgebaut, praxisnah gestaltet und berücksichtigen die spezifischen Rahmenbedingungen von KMU – etwa begrenzte zeitliche und finanzielle Ressourcen für Weiterbildung.
AP 4 – Pilotierung und Praxiserprobung
Die entwickelten Module werden in Pilotdurchläufen mit realen Teilnehmenden aus dem Baugewerbe erprobt. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden und Unternehmen fließen direkt in die Optimierung der Angebote ein.
AP 5 – Wissenschaftliche Evaluation
Die wissenschaftliche Begleitforschung evaluiert die Wirksamkeit der Qualifizierungsmaßnahmen. Untersucht werden unter anderem der Kompetenzzuwachs der Teilnehmenden, die Praxistauglichkeit der Module und die Transferierbarkeit der Ergebnisse.
AP 6 – Transfer und Verstetigung
Ziel dieses Arbeitspakets ist die nachhaltige Verankerung der Projektergebnisse über die Förderlaufzeit hinaus. Dazu werden Transferkonzepte entwickelt und Kooperationen mit Bildungsträgern, Kammern und Verbänden aufgebaut.
AP 7 – Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit
Das siebte Arbeitspaket umfasst die übergreifende Projektkoordination, das Qualitätsmanagement, die interne und externe Kommunikation sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Hierzu gehören auch die Pflege der Projektwebsite, Social-Media-Aktivitäten und die Durchführung von Fachveranstaltungen.